Archive for August, 2010

Jazz stirbt, druckt Plakate zum Werben!

Posted by admin on 18th August 2010 in Musik

Die Jazzgesellschaft wird immer kleiner. Das will niemand, doch es möchte anscheinend auch niemand dazu beitragen, dass Jazz wieder aufblüht. Wo es doch so einfach ist. Druckt Plakate! Einfache Plakate sind schon zum werben geeignet. Hängt diese Plakate dann auf, am besten in der Innenstadt. Man muss natürlich aufpassen, dass man keine gesponsorten Plakate überklebt, das ist klar. Es ist erwiesen, dass das Werbemittel mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis ganz klar Plakate (hier klicken) sind. Also, wenn ihr wieder eine aufblühende Jazzgesellschaft wollt, wisst ihr, was zu tun ist. Probiert es einfach. Ich denke, wenn jeder ein Stück beiträgt, wird die Jazz Fangemeinde wieder wachsen und eine gesundes Umfeld für Musikliebhaber entstehen.
Im Moment ist es ja eher so, dass die meisten Leute, die angeblich große Jazzhörer sind, dies nur angeben, um einen hohen kulturellen Status zu zeigen. Das ist nicht richtig und so sollte es nicht sein. Also, kommt schon, lasst ein paar Plakate drucken!

Gedanken zum Jazz

Posted by admin on 11th August 2010 in Musik

Jazz ist, wie viele Kritiker schreiben, improvisierte Musik. Improvisierte Musik – gibt es das überhaupt? Ich meine, man kann nicht einfach so darauf losspielen, ohne einen gewissen Rhythmus oder Klang im Kopf zu haben, denn sonst wird es keine Musik. Es würde sich so anhören, als wäre man auf einer Baustelle. Das sagt uns, dass Improvisation nur zu einem gewissen Maße möglich ist. Denn es gibt auch Notenblätter für Jazz-Musik, wer’s glaubt oder nicht. Ray Charles (Renaissance, Live in Japan) konnte aber keine Notenblätter lesen. Warum, fragt ihr? Er ist blind. Das heißt, alles, was er von Beginn seiner Musikkarriere bis zu dem Punkt, an dem Songwriter den Part für ihn übernahmen, war improvisierte Musik. Gute Musik. Jazz lebt davon, unberechenbar zu sein und sich anzuhören, wie die Stimme eines guten Sängers. Bei jedem Werk anders. Jazz wird oft auch als Statussymbol benutzt. Wer Jazz hört, der ist kultiviert, so heißt es. Nicht ganz. Es sollte heißen: ,,Wer Jazz hört, der bindet sich nicht an vorgegebene Normen und mag Kreativität.” Das trifft es schon viel eher.